
Der Wettbewerb, den viele bisher nur aus Großstädten kannten, findet inzwischen an deutlich mehr Orten statt. Nicht unbedingt extremer als vorher – aber breiter verteilt. So hat die Nachfrage nach Mietwohnungen zu Jahresbeginn in vielen der sogenannten B-, C- und D-Städte deutlich zugelegt – also Städten, die kleiner als die klassischen Metropolen sind, aber trotzdem wirtschaftlich relevant. Laut aktuellen Auswertungen liegt der Nachfragezuwachs im Schnitt bei rund 23 %, in einzelnen Städten sogar bei über 60 %. Und das gilt nicht nur für ohnehin teure Regionen, sondern auch für Städte, die lange als vergleichsweise entspannt bzw. erschwinglich galten (im Vergleich zu A-Städten).
Kurz gesagt: In vielen Orten, in denen man früher noch eher eine Wohnung gefunden hat, findet man so leicht keine mehr.
Während die Nachfrage sowohl nach Eigentum als auch nach Mietwohnungen steigt, bewegen sich die Kaufpreise in vielen dieser Städte nur langsam. Teilweise steigen sie leicht, teilweise bleiben sie stabil, in einzelnen Fällen gehen sie sogar zurück. Auf den ersten Blick wirkt das positiv. Viele denken, der Markt entspannt sich, weil sich alles breiter verteilt. Menschen verteilen sich neu und Preise bleiben ruhig. Aber der Markt läuft gerade nicht sauber zusammen. Wie kann es sein, dass immer mehr Menschen suchen, die Preise aber nicht im gleichen Tempo reagieren? Viele Interessierte suchen zwar, sind aber oft nicht in der Lage, die Preise tatsächlich zu zahlen – oder bekommen gar nicht erst die Chance.
Ein Teil des Wohnungsangebots taucht im offiziellen Markt gar nicht erst auf. Wohnungen werden über persönliche Kontakte vergeben, im Bekanntenkreis weitergegeben oder direkt vermittelt, bevor sie überhaupt online gehen. Für manche kann genau das Türen öffnen, die über klassische Bewerbungsprozesse vielleicht verschlossen bleiben. Gleichzeitig entzieht sich dieser Teil des Marktes aber genau der Transparenz, die eigentlich für faire Chancen für alle sorgen soll.
Für viele Wohnungssuchende bedeutet das, dass die Situation oft noch schwieriger wird, weil sie um weniger Angebote konkurrieren, als tatsächlich existieren. Das senkt die Chancen – und führt zu Frustration, Ohnmacht und spürbarer Ungleichheit.
Was sich also aktuell im Immobilienmarkt zeigt, ist keine Entspannung und 'positiver' Anstieg der Nachfrage, sondern eine Verschiebung – ohne echte Verbesserung der Situation. Der Druck bleibt hoch, nur verteilt er sich anders. Mehr Städte sind betroffen, mehr Menschen konkurrieren gleichzeitig um Wohnraum, und die Entwicklung verläuft weniger vorhersehbar als noch vor einigen Jahren. Der Markt ist schwerer greifbar, unübersichtlicher – auch durch die fehlende Transparenz.
Der Immobilienmarkt wird damit nicht unbedingt überall teurer. Aber er wird für viele schwerer zugänglich.
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